Wie Betrüger vorgehen: Eine Fallstudie
Ein typischer Fall aus dem vergangenen Jahr: Ein Kunde erhält einen Anruf von seiner vermeintlichen Bank. Der Anrufer kennt seinen Namen, seine Kontonummer und sogar Details zu kürzlich getätigten Transaktionen. Diese Informationen wurden durch einen vorherigen Datenleak erworben.
Der „Bankmitarbeiter" warnt vor verdächtigen Aktivitäten und bietet Hilfe an. Um das Konto zu sichern, müsse der Kunde seine TAN eingeben. Der Kunde vertraut der vermeintlichen Autorität und gibt die Information preis.
Innerhalb von Minuten wird eine Überweisung autorisiert. Der Betrag: 8.400 Euro. Die Bank kann die Transaktion nicht mehr stoppen, da sie ordnungsgemäß mit einer gültigen TAN autorisiert wurde.